»Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind.«

Ziel ist, Menschen bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen. (DVE)

Neurofeedback  

Neurofeedback

Neurofeedback ist ein auf das Gehirn selbst angewandtes Biofeedbackverfahren. Es findet ein direktes Gehirnschwellenstraining statt, wobei das Gehirn Iernt sich selber zu regulieren. Während des Trainings bekommt der Klient direktes visuelles und auditives Feedback (Rückmeldung). Neurofeedback ist ein allmählicher jedoch gezielter Lernprozess, welcher eine verbesserte Funktion des menschlichen Gehirns bewirkt. Einsatzbereiche: AD(H)S, Verhaltensstörungen, Migräne und Kopfschmerzen, Epilepsie, unterschiedliche Schlaf- sowie emotionale Störungen, Angst- Depressions - und Autismusspektrum und zerebrale Lähmungen.

Hirnleistungstraining  

Hirnleistungstraining

Hirnleistungstraining (HLT) zielt auf die Verbesserung und/oder den Erhalt kognitiver Funktionen wie Konzentration, Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit, Orientierung, Gedächtnis, Handlungsplanung und Problemlösung ab. Weiterhin wird das Erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten, sowie Verbesserung und/oder der Erhalt der eigenständigen Lebensführung angestrebt. Das Hirnleistungstraining wird auch unter Einbezug technischer Hilfen wie z.B. spezieller Computerprogramme durchgeführt.

ADL-Training  

ADL-Training

ADL- Training (Aktivitäten des täglichen Lebens) bezieht sich auf die Beratung zur Integration in das häusliche und soziale Umfeld sowie Hilfsmittelversorgung. Im Rahmen dieser Maßnahme erfolgt eine Analyse des häuslichen und sozialen Umfelds im Einzeffall. Es erfolgen z.B. Besuche in der Schule, zu Hause oder am Arbeitsplatz. Danach erfolgt die Beratung über notwendige Anpassungen an vorhandene Einschränkungen. Zum Beispiel über Hilfsmittelversorgung, bauliche Veränderungen in Bad und Küche oder Verhaltensmaßnahmen. Weiterhin erfolgt ein Training um weitestgehend selbstständig zu bleiben bzw. werden, wie beispielsweise Wasch- und Anziehtraining, Esstraining oder der Umgang mit Hilfsmitteln.

ADHS-Therapie  

ADHS-Therapie

Die AD(H)S- Therapie richtet sich nach Ausprägung und Schweregrad. Wichtig ist hier die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dazu gehören das betroffene Kind, die Eltern, Erzieherinnen bzw. Lehrerinnen, Ärzte und Therapeuten. Abhängig vom Erscheinungsbild setzt sich die Therapie aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Dazu zählen Elterntraining und Beratung, Aufklärung des Kindes. Unterschiedliche verhaltenstherapeutische Ansätze sowie gezieltes Konzentrationstraining. Ziele der ADHS- Therapie sind die Auswirkungen des Syndroms zu reduzieren und die Lebensqualität des Kindes sowie der Angehörigen zu verbessern.

Konzentrationstraining  

Konzentrationstraining

Bei Störungen in der Konzentration stehen in der Ergotherapie unzählige Medien und Konzepte zur Verfügung. Diese werden zu den entsprechenden Altersgruppen eines Kindes angewendet und bzw. oder durchgeführt.

Legasthenietraining  

Legasthenietraining

Unter einer Legasthenie versteht man eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS). Betroffene Personen haben Probleme die gesprochene Sprache zu ins Geschriebene umzusetzen und umgekehrt ähnlich. Als Ursachen einer Legasthenie werden eine genetische Disposition, Probleme der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung angenommen. Die Störung tritt isoliert und erwartungswidrig auf, d.h. die schriftsprachlichen Probleme entstehen, ohne plausible Erklärung wie z.B. eine generelle Minderbegabung oder schlechte Beschulung.

Legasthenietraining

Bobath-Konzept

Das Bobath-Konzept ist ein weltweit in allen therapeutischen und pflegerischen Bereichen erfolgreich angewandtes Konzept zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des ZNS, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen. Die Kernprobleme bei der Arbeit nach dem Bobath-Konzept sind die zentral bedingte teilweise oder vollständige Lähmung (Parese bzw. Plegie) eines Körperabschnittes, die Haltungs-, Gleichgewichts- und Bewegungsstörungen, unkontrolliert erniedrigte Muskelspannung (Hypotonus, schlaffe Lähmung) bzw. unkontrolliert erhöhte Muskelspannung (Hypertonus, Spastik) sowie die Störungen der Körperselbstwahrnehmung (Propriozeption). Das Bobath-Konzept strebt einen Lernprozess des Patienten an, um mit ihm die Kontrolle über die Muskelspannung (Muskeltonus) und Bewegungsfunktionen wieder zu erarbeiten. Die Arbeitsprinzipien des Bobath-Konzeptes sind Regulation des Muskeltonus und Anbahnung physiologischer Bewegungsabläufe. Alle Lernangebote an den Patienten werden nach diesen beiden Prinzipien gestaltet und auch vom Erfolg her beurteilt. Die "Methoden" des Bobath-Konzeptes sind Lernangebote, die dem Patienten nach einem individuellen Befund von Problemen, Ressourcen und Zielen wiederholt und gezielt entgegengebracht werden. Lernangebote sind insbesondere die Lagerung (Vermeidung bzw. Hemmung der Spastik), das Handling (Bewegungsanbahnung) und das Selbsthilfetraining (Anbahnung der Selbstpflegefähigkeit). Schematisiertes Arbeiten mit stets gleichförmigen "Übungen" ist nicht im Sinne des Bobath-Konzeptes. (Quelle: Wikipedia)

Legasthenietraining

Marte Meo

Marte Meo (lat. aus eigener Kraft) ist ursprünglich eine Methode der Erziehungsberatung. Marte Meo wurde in den späten 1970er und den frühen 1980er Jahren von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt. Sie erkannte, dass es Erziehungsberatern mit der allgemein üblichen Methode des aufklärenden Gesprächs immer wieder schwer fällt, Eltern und anderen Erziehenden für die Erziehung hilfreiche wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln, da die Erziehenden Schwierigkeiten haben, die oft sehr abstrakte pädagogische Fachsprache zu verstehen, die Relevanz der Erkenntnisse im Alltag zu erkennen und diese praktisch anzuwenden. Sie entwickelte und erprobte daraufhin eine Methode, bei der alltägliche Situationen zwischen Erziehenden und Kind per Video aufgezeichnet und anschließend gemeinsam besprochen werden. Dabei sollen die Stärken der Handelnden systematisch erkannt und hervorgehoben werden, aus denen man die Kraft schöpfen soll, Erziehungsprobleme aktiv zu beseitigen. Im Vordergrund stehen dabei die Verbesserung der Kommunikation zwischen Erziehenden und Kindern sowie die Unterstützung der Entwicklung durch bewusste Erfahrungselemente. Nachdem Maria Aarts die Methode viele Jahre lang erfolgreich angewendet hatte, gründete sie 1987 die Organisation Marte Meo, die die Ausbildung in der Anwendung von Marte Meo zum Ziel hat. (Quelle: Wikipedia)

Legasthenietraining

Therapieprogramm THOP

Das Therapieprogramm ist zur Behandlung von Kindern mit hyperkinetischen oder oppositionellen Verhaltensauffälligkeiten im Alter von drei bis zwölf Jahren geeignet. Im Anschluß an eine umfassende Diagnostik ermöglicht das Programm eine Therapie, die an den individuellen Verhaltensproblemen des Kindes in der Familie und im Kindergarten bzw. in der Schule ausgerichtet ist. Gemeinsam mit Eltern und Kind bzw. mit Erziehern oder Lehrern und Kind werden Interventionen in der Familie und im Kindergarten oder in der Schule entwickelt. Für die Arbeit mit dem Kind stehen ebenfalls spezifische Therapiebausteine zur Verfügung. Darüber hinaus werden für den ärztlichen Therapeuten Hinweise zur medikamentösen Therapie hyperkinetischer Störungen gegeben. (Quelle: THOP)

Handtherapie

Handtherapie

In der Handtherapie wird das Hauptaugenmerk auf die Rehabilitation der Hände gelegt. Ziel ist die größtmögliche Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit des Patienten im Beruf und im Alltag. In der Handtherapie werden Patienten mit angeborenen, degenerativen und traumatischen Erkrankungen der oberen Extremität und deren Auswirkungen (z.B. Rheumatische Erkrankungen, Sehnenverletzungen, Dupuytrensche Kontrakturen, Frakturen, Verletzungen der Nerven, Narben, Luxationen, Verbrennungen, Arthrosen, Morbus Sudeck, Amputationen, usw.) behandelt. In der Behandlung soll die bestmögliche, ursprüngliche, physiologische Funktion für den alltäglichen Gebrauch erreicht werden.

Dyskalkulietraining  

Dyskalkulietraining

Dyskalkulie ist eine Entwicklungsverzögerung des mathematischen Denkens bei Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen. Es handelt sich um beständige Minderleistungen bei dem Erfassen von Zahlen, Zahlenbegriffen sowie Probleme bei den Grundrechenarten.

Sensorische Integrationstherapie  

Sensorische Integrationstherapie

Unter einer sensorischen Integrationsstörung versteht man eine Störung der Wahrnehmung bzw. der Wahrnehmungsverarbeitung. Bei der sensorischen Integrationstherapie wird vorerst durch eine ergotherapeutische Befunderhebung gezielt festgestellt welche bzw. wie viele Problematik/Problematiken es sich im Wahrnehmungsbereich handelt. Daraufhin wird eine Behandlung angewendet um die Störung bzw. Verarbeitung bestmöglich zu integrieren.

Feinmotorisches Training  

Feinmotorisches Training

Die Entwicklung der Feinmotorik eines Kindes ist vor allem deshalb wichtig, um z.B. eine gute Kraftdosierung beim Schreiben oder Sonstigem entwickeln zu können. Bei dem feinmotorischen Training wird dieses unter anderem durch den Einsatz von verschiedenen Medien möglich.

Testung und Beratung  

Testung und Beratung

Um eine ausreichende und vollständige ergotherapeutische Befunderhebung durchzuführen, stehen viele Testungen zur Verfügung, welche gezielt auf unterschiedliche Störungsbilder oder Entwicklungsverzögerungen angewendet werden. Hierbei ist eine entsprechende Beratung z.B. bei Elterngesprächen hilfreich und selbstverständlich.